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aktualisiert:

08.März 2016 

 Schweden

1997

9.August bis 23. August

Schweden

Anbieter - Haus: Anbieter - Fähre :

NOVASOL ( www.novasol.de ) SCANDLINES  ( www.scandlines.de )

8.August, 18 Uhr! Endlich war es nun wieder soweit, die Reise geht gen Norden. Abfahrt in Saßnitz 3.15 Uhr, kurzes Schläfchen in einer Kabine (die Frauen weigerten sich, da unter dem Autodeck) und schon waren wir da. Eigentlich sollten wir gegen 7 Uhr das Land befahren, aber die Luke klemmte. Noch eine Stunde im Auto warten, aber dann ging es endlich los, über die gut ausgebaute E6 nach Göteborg und weiter durch Uddevalla dann noch 15 km Landstraße bis Bokenäs. Zur Begrüßung hatte der Vermieter einen Kuchen gebacken und wies uns noch kurz in einige wichtige Dinge ein. Das Auto war schnell ausgepackt und die Badesachen gefunden. Als wir zum Strand kamen, waren wir erst mal enttäuscht. Kein Sand, nur Felsen, doch die Anwohner hatten einen Steg und zwei Ponton´s gebaut, so braucht man nicht über die Steine ins Wasser, und auf den Ponton´s war immer was los.Schließlich erwiesen sich die Felsen doch als sehr angenehm, den nach den Baden konnte man sich herrlich aufwärmen und an einigen Stellen wurden sie als Sprungturm benutzt. Hier unser Häuschen mit Nebenhaus für die Kinder.

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So verbrachten wir die ersten Tage fast nur am Wasser. Aber wir hatten uns ja auch einiges vorgenommen, wie die Wasserfälle, die Schleusenanlage, den LISA-Park in Göteborg, Vimmerby und einen Elch wollten wir auch mal sehen. Da der Vermieter für ausreichend Info- Material gesorgt hatte, erfuhren wir das ganz in der Nähe ein gutes Elch-Gebiet ist. So fuhren wir nach dem Frühstück auf den Halleberg bei Vargön. Dieser Berg wird von steilen Abhängen und dem Vänernsee umgrenzt, somit können die Elche nicht abwandern. An verschiedenen Plätzen hielten wir und streiften durch den Wald, so fanden wir auch

einen Pfad der zu einem Aussichtspunkt über den Vänernsee führte. Ein herrliches Panorama bot sich uns, als Entschädigung für unsichtbare Elche. Aber die halten sich im touristenfreien Gebiet auf. Aber unser Ehrgeiz war ungebrochen. Am nächsten Abend machten wir uns erneut auf den Weg. Langsam fuhren wir durch den Wald, bis Scheinwerferlicht auftauchte und sich uns langsam näherte. Jetzt erkannten wir auch den Grund : ein Elch stolzierte gemächlich die Straße entlang.Die Foto´s sind leider schlecht belichtet, da es schon sehr dunkel war und nach den ersten Blitzlichtern zog der Elch sich zurück.

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Ein weiterer Höhepunkt war die Wasserfälle in Trollhättan. Hier ein Bild kurz nach Öffnung der Schleusen. Sind diese voll geöffnet schiessen 300.000 Liter Wasser pro Sekunde über die alten Fälle, eine gigantische Kraft! ( im Juli und August jeweils Mi, Sa und So 15 Uhr ) Bestaunen kann man das Schauspiel von der Oscars-Brücke aus. Vorher haben wir noch mal der Schleusenanlage einen Besuch abgestattet. Hier werden in drei Kammern 32m Höhenunterschied überwunden. Um 1800 wurde die erste Schleusenstrecke vorbei an den Wasserfällen in Betrieb genommen. 1844 begann man erneut zu bauen. Diese waren bis 1916, zur

Eröffnung der heutigen Anlage, in Betrieb. Nicht vergessen darf man den Besuch des Energiemuseum, welches interessante Einblicke in die skandinavischen Energieprobleme bietet.

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Ein wirklich sehenswertes Ziel in Schweden ist die Astrid Lindgrens Värld in Vimmerby. Hier findet man ihre Helden alle wieder: Pippi Landstrumpf, Michel, Ronja, die Kinder von Bullerbü, Karlsson vom Dach usw. Neben der Villa Kunterbunt (Foto) sind viele Orte liebevoll nachgebildet. Ein tolles Erlebnis nicht nur für Kinder.

Nach Vimmerby hatten wir ca.200 km zu fahren, konnten es aber geniessen, weil wenig Verkehr und eine unglaublich reizvolle Landschaft uns das Reisen erleichterte.

Beeindruckt von den freundlichen Menschen und eben dieser Landschaft, wollten wir mehr von Schweden sehen. Da diese Land aber doch zu groß ist, um von einem Ferienhaus aus erkundet zu werden, zogen wir ein Wohnmobil in die Auswahl ein, und so kam die Idee, auch gleich das Nordkap zu bezwingen, auf.

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