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aktualisiert:

08.März 2016 

 Nordkap

1998

Anbieter Wohnmobil :

25.Juli bis 14.August

Caravan-Center Ebert & Schiller Oberndorfer Weg                   07629 Hermsdorf

SWEEDEN
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norway

Anbieter Fähre :

SCANDLINES (DFO) ( www.scandlines.de )

SILJA-LINE                 ( www.silja-line.de )

Camping-Ausweis: SCR Svenskt Camping Kort ( www.camping.se )

Die Vorbereitungen zu dieser Reise begannen schon im Spätherbst 1997 mit Zusammentragen von Info´s und Material für die grobe Planung. Kataloge von den Touristenämtern dieser drei Länder wurden angefordert und gesichtet, es ging ja um die Wahl einer guten Route. Schließlich entschieden wir uns für die Streckenführung Jena - Saßnitz - Trelleborg - Stockholm - Turku - Kuopio - Kuusamo - Inari - Nordkap - Alta - Jokkmokk - Dorotea - Mora - Insel Orust - Trelleborg - Saßnitz - Jena . Nach Weihnachten 97 ging es schon auf Suche nach einem Wohnmobil. Gar nicht so einfach, ein Passendes zum richtigen Termin zu bekommen.

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Hier oben übrigens unser Wohnmobil und

unten finnische Weite.

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Wir besorgten noch eine Campingkarte, damit läßt sich beim Einchecken viel Zeit sparen und man muß nicht gleich bezahlen. Es wurde noch anständig Proviant geladen und dann ging es am 25.Juli endlich los. Die erste Etappe bis zum Autohof Herzsprung und am nächsten Morgen nach Saßnitz, da die Fähre erst nach 15 Uhr fuhr, hatten wir noch Zeit den Hafen zu besuchen. Angekommen in Trelleborg wurden gleich wieder die Zelte aufgeschlagen, denn am nächsten Tag mußten wir Stockholm erreichen. Ca. 20 km vor dem Zentrum fuhren wir den Zeltplatz “ Flottsbro” in Huddinge an ( http://www.flottsbro.se/sv/camping ). Am nächsten Morgen waren wir in kurzer Zeit im Hafen, wo die Fähre der Silja-Line, die “Europa”, schon auf uns wartete. Nach ca. 12 Std. ereichten wir Turku.Wir waren ausgeruht und entschlossen uns noch ein paar Kilometer zu fahren. Auf einen Parkplatz in der Nähe von Aura nächtigten wir. Der nächste Tag war sehr trüb und es regnete öfter. So fuhren wir durch bis Kuopio. Auf dem 5-Sterne Platz Rauhalathi (http://www.visitrauhalahti.fi/de/ ) blieben wir 2 Tage und besuchten auch die Stadt mit dem Fahrrad. Ein sehr schöner Platz mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten verdient die 5 Sterne! Uns zog es weiter nach Norden und so nahmen wir Kurs Kuusamo. Auf der Suche nach einer Tankstelle mußten wir feststellen, daß viele Tankgelegenheiten vorhanden waren aber leider oft nur mit entsprechender Kundenkarte zapfen ließen. Mit letztem Tropfen erreichten wir Kuusamo, tankten und

erkundeten gleich einmal die Einkaufsmöglichkeiten. Nach ebenfalls 2 Tagen fuhren wir weiter in Richtung Inari. Langsam veränderte sich nun die Flora, Bäume wurden immer gedrungener und dei Berge immer kahler. Ca. 80 km hinter Kuusamo überquerten wir den Polarkreis. Am Abend steuerten wir den Platz Uruniemi, am Inari-See, an. Nach einer düsteren Wetterprognose am nächsten Tag, entschlossen wir gleich weiterzufahren. Über Karigasniemi, Lakselv und enlang dem Porsanger-Fjord erreichten wir Kafjord. Mit einer Fähre (heute ist ein Tunnel Verbindung) setzten wir auf die Insel Mageroy über. Nun waren es noch 32 km bis zu unserem Ziel. 307 m über dem Meer und 71°10`21” nördlicher Breite soll nun Europa´s nördlichster Punkt sein.

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Und wir sind da! Nach einem Spaziergang auf dem Kap konnten wir noch einen Sonnenuntergang beobachten. Anschließend feierten wir noch ein bischen. Die Nordkaphallen, die größtenteils unterirdisch angelegt sind, wurden auch erkundet. Besonders hat uns hier die Videovorführung auf einer 225° Leinwand begeistert. Am Tag darauf besuchten wir noch das Städtchen Honnigsvag, von dem auch die Fähre zum Festland abfuhr. Am Abend erreichten wir noch Alta.Am Tag hatten wir die Gelegenheit im Nordatlantik zu baden. Das war aber schööön kalt. Nach einem Einkauf ging es weiter auf der E6 nach Skibotn. Hier bogen wir wieder gen Finnland ab, übernachteten aber noch. Entlang der finnisch-schwedischen Grenze fuhren wir über Kaaresuvanto (Grenzübergang), Svappavaara, Gällivare nach Jokkmokk. Auf dem Platz “Notudden” mit beheiztem Schwimmbad blieben wir wieder 2 Tage. ( www.arcticcampjokkmokk.se ) Wir folgten der Straße Nr. 45 dem sogenannten “Inlandsveg” bis nach Dorotea und weiter bis Mora am Siljansee. Noch ca. 120 Km befuhren wir den Inlandsveg und bogen dann Richtung Karlstad ab. Entlang dem Vänernsee und über Uddevalla ereichten wir die Insel Orust an der schwedischen Westküste. Auf dem Campingplatz “Hafstens Camping” ( www.hafstenscamping.se )vergnügten wir uns noch mal 2 Tage bevor es über Göteborg und Trelleborg wieder nach Hause ging.

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Wegweiser zwischen Kiruna und Gällivare

nächstes Jahr

STATISTIK :

  • 6203 Km =  701,22 Liter Diesel zwischen DM 1,13 und 1,93 = DM 925,- durschnittlich 11,3 l/100 km
  • 14 Tage auf Campingplätzen mit E-Anschluss = DM 466,-
  • Fähren, Einkäufe, Eintritt = DM 416,-
  • Bargeld FIM 500,- NOK 1000,- SEK 1000,-

Die Beträge in der Statistik beziehen sich auf die Abrechnung von Kreditkartenumsätzen, die günstiger sind als der offizielle Wechselkurs (außer Bargeld)